China Xinjiang

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  • Der Chinesisch-pakistanische Wirtschaftskorridor
    2017-04-21    Quelle:german.china.org.cn    Autor:

    Im Mai 2013 brachte der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang bei seinem Besuch in Pakistan den Vorschlag zur Errichtung eines chinesisch-pakistanischen Wirtschaftskorridors vor. Dieser Korridor reicht von Kashigar in Xinjiang bis ins pakistanische Gwadar. Mit einer Gesamtlänge von 3000 Kilometern verbindet er den Wirtschaftsgürtel Seidenstraße im Norden mit der maritimen Seidenstraße des 21. Jahrhunderts im Süden und stellt damit einen Schlüsselknotenpunkt zur Vernetzung der nördlichen und der südlichen Seidenstraße dar. Er ist ein Weg und ein Handelskorridor, der infrastrukturelle Anlagen in vier wichtigen Bereichen, nämlich Schnellstraßen, Eisenbahnlinien, Öl- und Gasleitungen sowie Kabelleitungen, mit einander vernetzt. Er gilt als Flaggschiff-Projekt der Seidenstraßen-Initiative. Im April 2015 arbeiteten China und Pakistan gemeinsam einen provisorischen Plan für den langfristigen Aufbau des chinesisch-pakistanischen Wirtschaftskorridors aus. Geplant ist, entlang der Route Infrastrukturanlagen für Transportverkehr und Elektrizitätsversorgung zu errichten, damit beide Seiten ihre Kooperation in verschiedenen Schlüsselbereichen wie wichtigen Projekten des Infrastrukturaufbaus und der Energieressourcen, landwirtschaftlichen Wasserbauprojekten und der informationellen Vernetzung noch besser zusammenarbeiten und gemeinsam weitere Industrieparks und Freihandelszonen errichten können. Voraussichtlich werden sich die Gesamtkosten für den Aufbau des Korridors, der planmäßig im Jahr 2030 fertig gestellt werden soll, auf 45 Milliarden US-Dollar belaufen. Am 20. April 2015 wohnten Chinas Staatspräsident Xi Jinping und Pakistans Premierminister Nawaz Sharif gemeinsam der Spatenstich-Zeremonie für fünf Projekte des neuen Wirtschaftskorridors bei und dabei wurden zudem mehr als 30 Kooperationsvereinbarungen und -memoranden in Bezug auf den chinesisch-pakistanischen Wirtschaftskorridor unterzeichnet. Der Korridor zielt darauf ab, den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen China und Pakistan vor allem in den Bereichen Verkehr, Energieversorgung und Meeresressourcen zu verstärken, die infrastrukturelle Vernetzung voranzutreiben, die gemeinsame Entwicklung beider Länder zu unterstützen. Der Korridor fördert auch die infrastrukturelle Vernetzung in ganz Südasien. Darüber hinaus bietet er die Möglichkeit, Südasien, Zentralasien, Nordafrika und die Golfstaaten durch eine verstärkte Zusammenarbeit im Bereich Wirtschaft und Energien noch enger miteinander zu verbinden. Dadurch wird sich ein wirtschaftlicher Resonanzraum, der das Potential besitzt, drei Milliarden Menschen Vorteile zu bescheren, herausbilden.