China Xinjiang

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  • Die Verwaltung Xinjiangs durch die früheren Zentralregierungen verschiedener Dynastien
    2009-11-24    Quelle:China.org. cn    Autor:

    Seit langer Zeit bestehen zwischen Xinjiang und den zentralen Gebieten Chinas enge Beziehungen. In den ersten Jahren der Westlichen Han-Dynastie standen die Westlichen Regionen unter der Herrschaft der Hunnen. Im Jahr 138 v. Chr. entsandte die Han-Dynastie Zhang Qian als Regierungsbeauftragten in die Westlichen Regionen, um die Ausplünderung der Grenzgebiete der Han-Dynastie durch die Hunnen zurückzuschlagen. Im Jahr 121 v. Chr. besiegte die Han-Armee die im Hexi-Korridor stationierte hunnische Armee, danach richtete die Han-Dynastie dort die vier Präfekturen Wuwei, Zhangye, Jiuquan und Dunhuang ein. Im Jahr 101 v. Chr. stationierte die Westliche Han-Dynastie in Bügür, Lopnur und anderen Orten südlich der Tianshan-Bergzüge einige Hundert Soldaten zur Bodenerschließung und -bestellung und setzte einen lokalen Beamten mit dem Titel "Shizhe Xiaowei (Gesandter Befehlshaber)" als Verantwort lichen ein, um sie zu kommandieren. Später wurde "Shizhe Xiaowei" in "Gesandter Befehlshaber zum Schutz der Ge biete Westlich von Qarqan" umbenannt.

    Im Jahr 60 v. Chr., dem 2. Jahr der Regierungszeit Shenjue des Han-Kaisers Xuandi, wurde die "Kommandantur für die Westlichen Regionen" eingerichtet. Damals kam es innerhalb der herrschenden Kreise der Hunnen zu einem Aufruhr. Unter Leitung Xian Shans, des in den Westlichen Regionen akkreditierten hunnischen Prinzen Rizhu, ergaben sich Zehntausende Kavalleristen, die ihm unterstanden, freiwillig der Han-Dynastie. Die Westliche Han-Dynastie ernannte Zheng Ji zum "Kommandanten für die Westlichen Regionen". Dieser arbeitete in der Stadt Urli (im heutigen Kreis Luntai) und verwaltete das ganze Gebiet der Westlichen Regionen. Die Stammesführer und die wichtigsten Beamten der Westlichen Regionen nahmen alle die von der Westlichen Han-Dynastie verliehenen Siegel entgegen. Die Einrichtung der Kommandantur für die Westlichen Regionen markierte, dass die Westliche Han-Dynastie begann, die staatliche Souveränität in den Westlichen Regionen auszuüben, und dass Xinjiang ein Bestandteil Chinas, eines einheitlichen Nationalitätenstaates, wurde.

    Die Regierung der Östlichen Han-Dynastie (25–220) richtete in den Westlichen Regionen zuerst den Posten des "Kommandanten für die Westlichen Regionen" und dann den Posten des "Gouverneurs für die Westlichen Regionen" ein, um die militärische und die administrative Verwaltung der Gebiete südlich und nördlich der Tianshan-Bergzüge weiter auszuüben. Im Jahr 221 setzte das Wei-Regime (220–265) der Drei Reiche (Wei, Shu und Wu) das System der Han-Dynastie fort und richtete in den Westlichen Regionen den Beamtenposten mit dem Titel "Shujixiaowei" ein, um Gaochang (Turpan) zu verwalten. Später richtete es den Posten des "Gouverneurs für die Westlichen Regionen" ein, um die verschiedenen Nationalitäten in den Westlichen Regionen zu verwalten. In den letzten Jahren der Westlichen Jin-Dynastie (265–316) entsandte Zhang Jun, der Gründer des Früheren Liang-Regimes (301–376), Truppen auf einem Feldzug nach Westen, besetzte das Gebiet Gaochang und richtete die Präfektur Gaochang ein. Die Nördliche Wei- Dynastie gründete die Marktflecken Qarqan und Agini, um die Verwaltung der Westlichen Regionen zu verstärken.

    In der Periode der Sui- und der Tang-Dynastie verstärkte die Zentralregierung die Herrschaft über Xinjiang. Ende des 6. Jahrhunderts vereinigte die Sui-Dynastie die zentralen Gebiete Chinas. Kurz nach seiner Thronbesteigung schickte der Sui-Kaiser Yangdi (Reg. 604–618) Pei Ju, Vizeminister für Personalangelegenheiten, nach Zhangye und Wuwei, um den Handel mit den Westlichen Regionen zu verwalten und sich über die Verhältnisse der dortigen Bevölkerung zu informieren. Im Jahr 608 marschierte die Sui-Armee in Iwirgol (Yiwu) ein und baute dort Stadtmauern. Die Präfekturen Qarqan (heute Nopqan), Qiemo (im Südwesten des heutigen Qiemo) und Iwirgol (im heutigen Hami) wurden eingerichtet.

    Anfang des 7. Jahrhunderts ersetzte die Tang-Dynastie die Sui-Dynastie und erlebte eine Blütezeit. Im Jahr 630 unterwarf sich der Regent der Stadt Iwirgol, die eigentlich dem Reich West-Tujue unterstanden hatte, mit weiteren sie ben Städten der Herrschaft der Tang-Dynastie. Die Tang- Dynastie richtete die Präfektur West-Iwirgol (später in Iwirgol-Präfektur umbenannt) ein. Im Jahr 640 besiegte die Armee der Tang-Dynastie die Armee der Dynastie unter Qu in Gaochang (501–640), die zusammen mit der Tujue-Armee gegen die Tang-Dynastie kämpfte, und richtete dort die Präfektur Kuju und in Kaganbud (heute Jimsar) die Präfektur Bexibalik und im selben Jahr in Gaochang die Anxi-Kom mandantur ein, die das von der Tang-Dynastie gegründete erste hohe Verwaltungsorgan für militärische und politische Angelegenheiten in den Westlichen Regionen war; später wurde er nach Kuche verlegt und in Große Anxi-Kommandantur umbenannt. Nachdem die Tang-Dynastie die Tujue- Armee niedergeschlagen hatte, vereinigte sie die Westlichen Regionen und richtete 702 in Bexibalik (Tingzhou) die Bexibalik-Kommandantur ein, die später in Große Bexibalik-Kommandantur umbenannt wurde und die militärischen und politischen Angelegenheiten in den Gebieten nördlich der Tianshan-Bergzüge sowie im Osten Xinjiangs verwaltete; die Große Anxi-Kommandantur war für die Gebiete südlich der Tianshan-Bergzüge und westlich der Congling-Bergzüge zu ständig. Während der Regierung des Tang-Kaisers Xuanzong (Reg. 712–756) gründete die Tang-Dynastie das Qixi-Militärgouvernement, dem besagte zwei Kommandanturen unter standen. Damals gab es landesweit acht Militärgouvernements.

    Die Zentralregierung der Tang-Dynastie führte in den Westlichen Regionen das System der getrennten Verwaltung der nationalen Minderheiten und der Han durch, d.h., dass sie in Iwirgol, Kuju, Bexibalik und anderen Regionen, in denen vor allem Han-Chinesen lebten, eine administrative Gliederung wie im Landesinnern, nämlich aus Fu (Präfektur), Zhou (Unterpräfektur), Kreis, Gemeinde und Li (Nachbarschaft oder Dorf) bestehend, einführte; im wirtschaftlichen Bereich wurden das Bodenzuteilungssystem, das Zuyongdiaozhi-System (ein Steuersystem der Steuerart und der geleisteten Arbeit entsprechend) und das Fubingzhi-System (ein Militär system für Militärkommandeure in Präfekturen) implementiert. Die Tang-Zentralregierung richtete in den von nationalen Minderheiten bewohnten Gebieten Fu-Präfekturen und Unterpräfektur ein, d.h., sie führte ein Verwaltungssystem, das die Rechte und Interessen der Chefs der nationalen Minderheiten schützte, durch und verlieh diesen die Titel Gouverneur, Militärkommandeur und Präfekt und erlaubte ihnen, nach den alten Gebräuchen ihre Stämme zu regieren. Gleichzeitig richtete die Tang-Dynastie in Qiuci, Udun, Shule, Suyab (einst Agini) Kommandanturen ein, die historisch als die "vier Kommandanturen Anxi" bezeichnet werden.

    Während der Fünf Dynastien, der Song-Dynastie, der Liao-Dynastie und der Jin-Dynastie entstanden in den Westlichen Regionen einige lokale Regime, die nebeneinander existierten, weil in den zentralchinesischen Gebieten um die Vorherrschaft gerungen wurde und niemand Zeit hatte, sich um die Westlichen Regionen zu kümmern. Die wichtigsten lokalen Regime waren die Regime in Gaochang, in Karahan und in Udun; alle unterhielten jedoch enge Kontakte mit den Dynastien in den zentralchinesischen Gebieten.

    Das Gaochang- und das Karahan-Reich waren lokale Regime, die nach dem Sturz des Huihu-Khanats in Mobei im Jahr 840 von der Huihu-Nationalität, die sich in den Westlichen Regionen angesiedelt hatte, zusammen mit anderen Nationalitäten, die die Turksprachen gebrauchten, gegründet worden waren. Das Erstgenannte verwaltete die Gebiete mit Turpan als Zentrum, während das Letztere die Gebiete einschließlich der Gebiete südlich der Tianshan-Bergzüge und Hezhong (Samarkand) in Zentralasien kontrollierte.

    Die Siedlungsgebiete der Huihu-Nationalität in den Westlichen Regionen und besagte lokale Regime unterhielten enge Beziehungen mit den Dynastien in den zentralchinesischen Gebieten. Der Herrscher des Karahan-Reiches nannte sich Tabgaqhan in der Bedeutung von "Chinas Khan", was seine Zugehörigkeit zu China ausdrückte. Im Jahr 1009 schickte das Karahan-Reich Gesandte, um der Nördlichen Song-Dynastie (960–1127) spezielle einheimische Erzeugnisse zu überbringen. Im Jahr 1063 verlieh die Nördliche Song-Dynastie dem Khan des Karahan-Reiches den Titel "Treuer und Gehorsamer König". Im dritten Jahr nach der Gründung der Nördlichen Song-Dynastie schickte das Gaochang-Reich 42 Gesandte, um der Nördlichen Song- Dynastie spezielle einheimische Erzeugnisse zu überbringen.

    Udun (Yutian) war ein von den Sai bewohntes Gebiet. Nach der Tang-Dynastie war das königliche Haus Yuchi in Udun an der Macht und behielt den häufigen Austausch mit den zentralchinesischen Gebieten bei. Da die Familie Yuchi einst vom Kaiserhof der Tang-Dynastie belehnt worden war, führte sie den Familiennamen der Tang-Kaiser Li ein. Im Jahr 938 entsandte Kaiser Gaozu der Späteren Jin-Dynastie Zhang Kuangye und Gao Juhui als Gesandte nach Udun, um Li Shengtian den Titel "Dabao-Udun-König" zu verleihen. In den ersten Jahren der Nördlichen Song-Dynastie zahlten Gesandte und Mönche aus dem Udun-Reich dem Song- Kaiserhof ununterbrochen Tribute.

    Während der Yuan-Dynastie verwirklichte Dschingis Khan die politische Vereinigung der Gebiete südlich und nördlich der Tianshan-Bergzüge. Das mongolische Khanat richtete anfangs das Amt "Dargaq" (Kommandeur) und in Bexibalik und anderen Gebieten Verwaltungsorgane für die militärischen und politischen Angelegenheiten in den Westlichen Regionen ein. Nach ihrer Gründung richtete die Yuan-Dynastie mit der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung in den Westlichen Regionen im Gebiet Turpan die Behörde für Justiz, Straf- und Haftanstalten u.a. ein, gründete in Turpan und anderen Gebieten Geldnotendruckereien und Fisken und richtete die Bexibalik-Marschall-Kommandantur ein, die für die Stationierung von Truppen und Urbarmachung von Ödland durch "neu angeschlossene Truppen" verantwortlich war, d.h. Truppen, die aus von der Yuan-Dynastie gefangen genommenen Soldaten der Südlichen Song-Dynastie bestanden. Die Bexibalik-Marschall-Kommandantur entsandte Truppen zur Urbarmachung von Ödland nach Hotan und Qiemo und gründete in Bexibalik Werkstätten zur Herstellung von Agrargeräten. In den Siedlungsgebieten der Uiguren (die Yuan-Dynastie bezeichnete die Huihu als Uiguren) führte die Yuan-Dynastie ein Landwirtschaftssteuersystem durch, nach dem die Landwirtschaftssteuer entsprechend dem Grundbesitz erhoben wurde. Im Jahr 1406 richtete die Ming-Dynastie die Hami-Kommandantur ein und ernannte Stammeschefs in Hami zu Beamten auf allen Ebenen, die wichtige lokale militärische und politische Angelegenheiten verwalteten, die Sicherheit der Handelswege zwischen China und den westlichen Nachbarländern aufrechterhielten und die Kontrolle über weitere Gegenden der Westlichen Regionen durchführten.

    Der Vereinigungsumfang und der Zuständigkeitsbereich der Regierung der Qing-Dynastie. Im Jahr 1757 brach das Junggar-Regime, ein separatistisches Regime, das lange Zeit im Nordwesten regiert hatte, zusammen. Zwei Jahre später schlug die Qing-Dynastie die Rebellion des Großen Hoja (Burhanidin) und des Kleinen Hoja (Jahan), Chefs der islamischen Fraktion Aktaglik, nieder und konsolidierte dadurch die Verwaltung der militärischen und politischen Angelegenheiten in den Westlichen Regionen. Was das Verwaltungssystem anbelangt, so richtete die Qing-Dynastie 1762 die Kommandantur des "Ili-Generals" ein und vereinigte die Verwaltung der militärischen und politischen Angelegenheiten in den Gebieten südlich und nördlich der Tianshan-Bergzüge; die besagte Kommandantur befand sich in der Stadt Huiyuan (heute Kreis Huocheng), und sie setzte Amtswalter wie Kommandeure und Minister ein, die die militärischen und politischen Angelegenheiten in verschiedenen Gebieten regelten. Die Qing-Regierung führte nach den Prinzipien, Maßnahmen den örtlichen Verhältnissen entsprechend zu ergreifen und die Verwaltung nach örtlichen Sitten und Gebräuchen durchzuführen, das Präfektur- und Kreisverwaltungssystem in den Siedlungsgebieten der Han- und der Hui-Nationalität nördlich der Tianshan-Bergzüge durch; im Ili-Bezirk und in den Siedlungsgebieten der uigurischen Nationalität südlich der Tianshan-Bergzüge wurde das lokale "Bag"-Verwaltungssystem beibehalten, wobei die Ernennung und Abberufung von Bag (Turksprache: lokale Beamte) der Zentralregierung oblag; die Regierungsgeschäfte waren streng von der Verwaltung der Religionsangelegenheiten getrennt; in den Siedlungsgebieten der Mongolen und der uigurischen Nationalität in Hami und Turpan wurde das "Jasak"-Verwaltungssystem (Jasak, mongolisch: Kontrol leur) durchgeführt, im Rahmen dessen Chefs der mongolischen und der uigurischen Stämme Titel wie König, Prinz und Fürst verliehen wurden, die vererbt wurden. Was die Einstellung von Beamten anbelangt, so favorisierte die Qing-Regierung zwar mandschurische Beamte, hatte jedoch gleichzeitig auch Beamte anderer Nationalitäten im Dienst; sie ergriff wirtschaftliche Maßnahmen, indem sie das Hauptgewicht auf die landwirtschaftliche Produktion legte und den Ackerbau und die Viehzucht gleichzeitig entwickelte; sie reduzierte die Abgaben und Steuern und legte ein Subventionssoll fest. Während der Regierungszeit der Qing- Dynastie erfuhren die Gesellschaft und Wirtschaft Xinjiangs eine ständige Entwicklung.

    Nach dem Opiumkrieg von 1840 war Xinjiang der Aggression durch das zaristische Russland ausgesetzt. Im Jahr 1875 wurde Zuo Zongtang, der Generalgouverneur von Shaanxi und Gansu, zum Kaiserlichen Bevollmächtigten für die Verwaltung der Angelegenheiten Xinjiangs ernannt. Ende 1877 hatte die Qing-Dynastie die Gebiete südlich und nördlich der Tianshan-Bergzüge, die von Yakub aus dem zentral asiatischen Kukan-Khanat (Fergana) besetzt worden waren, zurückerobert. Im Februar 1881 war es der Qing-Regierung bereits gelungen, das vom zaristischen Russland elf Jahre lang besetzte Ili zurückzuerobern. Im Jahr 1884 richtete die Qing-Regierung offiziell die Provinz Xinjiang ein. Mit der Bedeutung "erneute Rückkehr des alten Landes zum Vaterland" wurden die Westlichen Regionen in Xinjiang umbenannt. Die Einrichtung der Provinz Xinjiang bedeutete eine große Reform der Verwaltungsformen der vergangenen Dynastien für Xinjiang, d.h. von da an verwaltete der "Xunfu" (Provinzgouverneur) alle militärischen und politischen Angelegenheiten Xinjiangs, und das militärische und politische Zentrum wurde von Ili nach Dehua (heute Ürümqi) verlegt. Bis 1909 unterstanden der Provinz Xinjiang vier "Dao" (Provinzbezirke), die sechs Präfekturen, zehn Ämter, drei Bezirke und 21 Kreise bzw. Unterkreise verwalteten.

    Im zweiten Jahr nach der Revolution von 1911 führten die Revolutionäre einen Aufstand in Ili durch, errangen den Sieg, gründeten eine Militärgouverneur- Behörde und proklamierten das Ende der Herrschaft der Qing-Regierung über die Region Ili. Nach der Gründung der Republik China wurde die Verteidigung Xinjiangs ständig verstärkt.

    Am 25. September 1949 wurde Xinjiang friedlich befreit. Angesichts der Entwicklung der Lage zur landesweiten Befreiung und im Zuge des Aufschwungs der revolutionären Kämpfe der verschiedenen Nationalitäten Xinjiangs erklärten sich Tao Zhiyue, Garnisonskommandeur Xinjiangs der Kuomintang-Regierung, und Burhan, Xinjiangs Gouverneur, für einen Aufstand. Das 1. Armeekorps der 1. Feldarmee der Chinesischen Volksbefreiungsarmee, das unter Führung von General Wang Zhen stand, marschierte in Xinjiang ein. Am 1. Oktober 1949 begrüßten alle Nationalitäten Xinjiangs zusammen mit dem ganzen chinesischen Volk die Gründung der Volksrepublik China.

    Zusammengefasst lässt sich sagen, dass, beginnend mit der Einrichtung der Kommandantur für die Westlichen Regionen in der Westlichen Han-Dynastie im Jahr 60 v. Chr., die Zentralregierungen aller Dynastien die militärische und politische Verwaltung über Xinjiang durchführten. Da die Herrschaft in manchen Dynastien stark und in manchen Dynastien schwach war, war die Verwaltung Xinjiangs durch die Zentralregierungen entsprechend mal stark, mal schwach. Alle Nationalitäten Xinjiangs haben Xinjiangs Beziehungen zur Zentralregierung aktiv gewahrt und ihre eigenen Beiträge für die Entstehung und Konsolidierung der großen Gemeinschaft der chinesischen Nation geleistet.