China Xinjiang

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  • Hami – Grüne Stadt auf der Seidenstraße
    2013-01-21    Quelle:China Heute    Autor:

    Von Michael Zárate

    Hört man den Namen „Hami“, kommt einem gleich die süße und wohlbekannte „Hami-Melone“ in den Sinn. Doch die Attraktivität Hamis geht weit über die schmackhafte und wohlriechende Frucht hinaus.

    Der Bezirk Hami liegt im Osten des Autonomen Gebiets Xinjiang der Uiguren. In der Vergangenheit galt er als wichtige Station auf der Seidenstraße, heute wird er als das Osttor Xinjiangs betrachtet. Dank seiner besonderen geografischen Lage hat sich der Bezirk erneut zu einer wichtigen Passage für den modernen Handelsverkehr zwischen Europa und Asien entwickelt. Eine Passage, die auch die „grüne Seidenstraße“ genannt wird.

    In einer Fabrik in Hami werden Anlagen zur Erzeugung von Windenergie hergestellt.

    Auf der 153.000 Quadratkilometer großen Fläche des Bezirks leben rund 584.000 Einwohner, 31 Prozent davon sind Angehörige von ethnischen Minderheiten, insgesamt 36 solcher Volksgruppen sind in Hami beheimatet. Seit einigen Jahren kann sich Hami über eine reibungslose Entwicklung freuen. 2011 belief sich das Bruttoinlandsprodukt des Bezirks auf 22 Milliarden Yuan (umgerechnet rund 2,67 Milliarden Euro), was einer Zunahme um gut 22 Prozent gegenüber 2010 entspricht.

    Das majestätische Tianshan-Gebirge trennt Hami in einen nördlichen und einen südlichen Teil. Ohne die Strapazen einer langen Reise auf sich nehmen zu müssen, kann man hier völlig unterschiedliche Landschaften bewundern – Schneeberge, Sandwüsten und die eigentümliche Gestalt des Hochgebirges. Obwohl das Gebiet in einem der äußersten Zipfel Chinas versteckt liegt, empfängt Hami jedes Jahr rund zwei Millionen Touristen. Ausländische Besucher machen dabei allerdings nur einen verschwindend geringen Teil von etwa einem Zweihundertstel aus.

    „Das Jahreseinkommen der Stadtbewohner beträgt im Durchschnitt 15.600 Yuan (rund 1900 Euro), das der Landbewohner 7100 Yuan (rund 870 Euro)“, erklärt uns Zhang Wenquan, stellvertretender Parteisekretär des Bezirks Hami. „Bis zum Jahresende erwarten wir für das Bruttoinlandsprodukt eine Zuwachsrate von 18 Prozent. Beim Bruttoinlandsprodukt haben wir damit hier in Hami das schnellste Wachstumstempo in ganz Xinjiang.“ Fast beiläufig fügt er hinzu: „Wer nicht nach Xinjiang kommt, kann nicht von sich behaupten, China zu kennen. Und wer noch nie den Weg nach Hami gefunden hat, der weiß nicht, was Xinjiang ist.“