China Xinjiang

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  • Staatliche Unterstützung der Entwicklung Xinjiangs
    2009-11-24    Quelle:german.china.org    Autor:

    Seit der Gründung des Neuen China hat die Zentralregierung gemäß den Bestimmungen der Verfassung der Volksrepublik China die Unterstützung der von den nationalen Minderheiten bewohnten Grenzgebiete bei der politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung und beim Beschreiten des Weges zum gemeinsamen Wohlstand aller Nationalitäten Chinas als eine grundlegende Staatspolitik betrachtet.

    Aufstockung des Investments in Sachanlagen in Xinjiang In den zehn von der Zentralregierung ausgearbeiteten und durchgeführten Fünfjahresplänen wurden die Infrastrukturbauprojekte, die fundamentalen Entwicklungsprojekte der Landwirtschaft und die Bauprojekte für ein modernes Industriesystem in Xinjiang stets als staatliche Schwerpunktprojekte geführt. Eine Reihe von politischen Vorzugs- und Sondermaßnahmen wurde erlassen, um die reibungslose Durchführung der Pläne zu gewährleisten. In den mehr als 50 Jahren nach der Gründung des Neuen China wurde in Xinjiang unter kräftiger Unterstützung des Staates in großem Ausmaß investiert und aufgebaut. Zwischen 1950 und 2001 betrug die Investitionssumme der gesamten Gesellschaft in Sachanlagen insgesamt 501,515 Milliarden Yuan, darunter waren 266,223 Milliarden Yuan von der Zentralregierung, 53,1% der Investitionssumme der gesamten Gesellschaft. Insgesamt wurden über 90 000 Projekte fertig gestellt und in Betrieb genommen, darunter 178 große und mittelgroße Projekte sowie eine große Anzahl von Projekten, die für die wirtschaftliche Entwicklung Xinjiangs von enormer Bedeutung sind, was dazu beigetragen hat, ein solides Fundament für ein anhaltendes Wachstum der Wirtschaft in Xinjiang zu legen.

    Gewährung großer finanzieller Unterstützung für Xinjiang Laut vorläufigen Statistiken betrugen die finanziellen Subventionen der Zentralregierung für Xinjiang im Zeitraum von der Gründung des Uigurischen Autonomen Gebiets Xinjiang 1955 bis zum Jahr 2000 insgesamt 87,741 Milliarden Yuan. Besonders seit 1996 hat sich die allgemeine finanzielle Subvention von der Zentralregierung mit der Verstärkung der eigenen Finanzkapazität und mit der Durchsetzung der Strategie für die groß angelegte Erschließung der Westgebiete Jahr für Jahr gesteigert, nämlich auf 5,907 Milliarden Yuan 1996, auf 6,838 Milliarden Yuan 1997, auf 8,012 Milliarden Yuan 1998, auf 9,4 Milliarden Yuan 1999, auf 11,902 Milliarden Yuan 2000 und auf 18,382 Milliarden Yuan 2001. Darüber hinaus hat die Zentralregierung den finanziellen Input und die finanzielle Unterstützung durch verschiedene zweckgebundene Transferzahlungen und Zuschüsse im Rahmen der politischen Vorzugsmaßnahmen für die nationalen Minderheiten intensiviert.

    Unterstützung der Regierung des Autonomen Gebiets bei der aktiven Nutzung von Krediten internationaler Finanzorganisationen und ausländischer Regierungen Bis Ende 2001 waren 22 Projekte im Autonomen Gebiet, die Kredite von der Weltbank nutzten, mit Unterstützung und Arrangierung der Zentralregierung fertig gestellt worden bzw. sind noch im Gange. Die Gesamtsumme der diesbezüglichen Investition beträgt 1,79895 Milliarden US-Dollar, im aktuellen Wechselkurs sind das 14,93128 Milliarden Yuan RMB. Drei Joint Ventures wurde bewilligt, Kredite von der Asiatischen Entwicklungsbank in Höhe von 5,524 Millionen US-Dollar zu nutzen. 68 Projekte, die Kredite in Höhe von 410,67 Millionen US-Dollar von Finanzorganisationen aus Kanada und anderen Ländern nutzen, sind im Gange oder bereits fertig gestellt worden. Die umfassende Nutzung von Krediten internationaler Organisationen und ausländischer Regierungen spielt eine aktive und bedeutungsvolle Rolle für die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung in Xinjiang.

    Vielversprechende Aussichten für Xinjiang durch die Erschließung von Erdöl und -gas Xinjiang verfügt über reiche Erdöl- und Erdgasvorkommen. Seit der Gründung des Neuen China hat die Zentralregierung hinsichtlich des Erdöls und -gases in Xinjiang an der Richtlinie des umfangreichen Schürfens, der umfangreichen Erschließung und Investierung festgehalten, um die wirtschaftliche Entwicklung Xinjiangs voranzutreiben und damit allen Nationalitäten in Xinjiang zum Wohlstand zu verhelfen. Um das strategische Konzept, Xinjiang zur größten petrochemischen Industriebasis des Landes zu entwickeln, zu verwirklichen, hat die Zentralregierung unter den Bedingungen des Preisrückgangs von Erdöl und -gas im In- und Ausland und der relativ hohen Selbst kosten beim Schürfen und bei der Erschließung von Erdöl und -gas in Xinjiang die diesbezüglichen Investitionen Jahr für Jahr aufgestockt, nämlich von 18,196 Milliarden Yuan 1995 auf 29,223 Milliarden Yuan 2000. Die geplante Investitionssumme für das bereits laufende Projekt "Erdgastransfer von West nach Ost", das hauptsächlich mit Erdgas aus Xinjiang versorgt wird, erreicht über 120 Milliarden Yuan.

    Die rapide Entwicklung der Erdöl-, Erdgas- und petrochemischen Industrie hat nicht nur den Bedarf der wirtschaftlichen Entwicklung Xinjiangs an Energie und petrochemischen Produkten gedeckt, sondern auch die Entwicklung im Maschinenbau, Verkehr und Transportwesen, Kommunikationswesen, Bauwesen, in der Elektroindustrie, Wasserwirtschaft, Landwirtschaft, Nahrungsmittelindustrie, Textilindustrie, chemischen Industrie, Plastikindustrie, Gummiindustrie, Pharmazie usw. energisch vorangetrieben, das Wachstum im Dienstleistungssektor angespornt und eine bedeutende Rolle für das Herausbilden der regionalwirtschaftlichen Struktur in Xinjiang und deren Verbesserung gespielt. Darüber hinaus wurde die Erhöhung der Anzahl der Beschäftigten deutlich gefördert, z.B. stieg allein im Mongolischen Autonomen Bezirk Bayingolin die Zahl der neuen Beschäftigten im Verlauf der Erschließung des Erdölfeldes Tarim seit 1994 jährlich um mehr als 18%. Der Prozess der Urbanisierung wurde in großem Ausmaß vorangetrieben. Eine Reihe neuer Erdölstädte wie Karamay, Maytag, Fudong und Poskam entstanden in der Wüste. Die Modernisierung der Städte Ürümqi, Korla, Fukang, Luntai usw. wurde beschleunigt. Die Entwicklung der örtlichen Wirtschaft wurde wirksam unterstützt. Verschiedene große Ölfelder in Xinjiang, wie Karamay, Tuha und Tarim, und große petrochemische Unternehmen wie in Poskam, Maytag, Ürümqi und Karamay haben ihre personelle, finanzielle und technische Überlegenheit voll zur Geltung gebracht, indem sie örtliche Betriebe unterstützten und Kapital in den Aufbau einsetzten. Die sich quer durch die Wüste Taklimakan ziehende Fernstraße für den Öltransport ist vom Ölfeld Tarim mit einer Investition von 785 Millionen Yuan gebaut worden. Die Entwicklung der Erdöl-, Erdgas- und petrochemischen Industrie ließ Xinjiangs Finanzeinnahmen in großem Maßstab steigen — das Projekt "Erdgastransfer von West nach Ost" kann beispielsweise den Finanzeinnahmen Xinjiangs jährlich mehr als eine Milliarde Yuan hinzufügen — und wird dadurch gewaltig zur Förderung der Entwicklung verschiedener Unternehmungen in Xinjiang beitragen.