China Xinjiang

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  • Reitsport der Minderheiten in Xinjiang
    2013-08-29    Quelle:Xinhua    Autor:

    Vorgestern begannen in Xinjiang zum siebten Mal die Festspiele zu traditionellen Sportarten der Minderheiten. Austragungsort dieses Jahr ist Kumul im Bezirk Altay. Obwohl es sich eigentlich um eine Ausstellung handelt, werden parallel eine Vielzahl an Wettbewerben zu Vorführungszwecken ausgetragen. Im Nordwesten Chinas blickt vor allem der Reitsport bei den Uiguren auf eine lange Tradition zurück. Eine beliebte Sportart ist das "Kräftemessen zu Pferd" (Foto), bei dem zwei Reiter gegeneinander antreten. Das Ziel besteht ganz einfach darin, seinen Gegenüber irgendwie vom Pferd auf den Boden zu befördern.

    Zwei Männer reiten nebeneinander und versuchen sich jeweils vom Pferd zu ziehen.

    Kräftemessen in Kumul.

    Ebenfalls sehr beliebt ist das Spiel Diaoyang („Halte die Ziege“), eine Variante des bis in den Iran populären Buzkashi. Dabei treten unterschiedlich viele Reiter gegeneinander an. Das Ziel besteht darin, eine auf dem Spielfeld befindliche, tote Ziege an einen vorgegebenen Platz zu bringen (Foto). Die Gegenspieler versuchen, dies zu verhindern und die Ziege in ihren Besitz zu bringen. Das Spiel gilt als äußerst hart, da strenggenommen keine Regeln existieren. Im Gegensatz zur Variante beispielsweise im Iran oder in Afghanistan, wo jeder Reiter für sich selbst kämpft, treten im Nordwesten Chinas immer zwei Teams gegeneinander an. Vorgestern bezwang die Mannschaft von Hotan ihre Gegner aus Kumul mit 5:0.

    Gedeckt von einem Mitspieler versucht ein Reiter die Ziege zum vorgegebenen Ort zu bringen.

    Ein Reiter beim Versuch, seiner Verfolger abzuschütteln.