China Xinjiang

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  • Islamische Persönlichkeiten in China lehnen Gewalttaten entschieden ab
    2014-05-20    Quelle:CRI    Autor:

    Mehr als 100 islamische Persönlichkeiten, Experten sowie Vertreter der staatlichen Religionsbehörde und der chinesischen islamischen Vereinigung haben den Fundamentalismus als Irrlehre verurteilt.

    Zugleich wiesen sie auf einem Symposium in Urumqi unter dem Motto „In Treue zur wahren Lehre gegen den Fundamentalismus" Gewaltverbrechen als nicht konform mit dem Islam zurück.

    Sie riefen alle Muslime in China auf, neue Beiträge zur Wahrung der nationalen Solidarität, Förderung der religiösen Harmonie und großen Wiederbelebung der chinesischen Nation zu leisten.

    In den letzten Jahren hätten Terroristen immer wieder unter dem Vorwand des Islam die Doktrin des Korans verletzt und ständig blutige Attacken verübt. Dabei seien dem Leben und dem Hab und Gut der Bevölkerung immer wieder schwer geschädigt worden. Zugleich betonten die Teilnehmer des Symposiums, derartige brutale Verbrechen würden von der Bevölkerung aller Nationalitäten landesweit abgelehnt, darunter auch von den Muslimen. Der Präsident der islamischen Vereinigung des chinesischen Uigurischen Autonomen Gebietes Xinjiang, Abulitifu Abudureyimu, sagte:

    „Eigentlich gehöre ich zu den älteren Imamen in Xinjiang. Ich bin sehr wohl vertraut mit der Geschichte Chinas und unserer Nationalität. Und wir sind Zeugen der Entwicklung in Xinjiang in den letzten Jahren geworden: Die KP Chinas und die Zentralregierung haben alles für die Landsleute der ethnischen Minoritäten getan, daran sollten wir immer denken. Terroristen, Separatisten und Fundamentalisten verdrehen unter dem Vorwand der Religion unsere Lehre und verbreiten stattdessen ihre Irrlehre. Solche Handlungen beleidigen den heiligen Islam und sie sabotieren die nationale Solidarität und gefährden die gesellschaftliche Stabilität."

    Unter den Teilnehmern des Symposiums waren auch mehrere Imame, die im Ausland Arabisch und die religiösen Lehren studiert haben. So hat der uigurische Imam Muhatiremu Xirifu in Ägypten studiert und spricht fließend Arabisch. Er ist Vize-Generalsekretär der islamischen Vereinigung des chinesischen Uigurischen Autonomen Gebietes Xinjiang. Als ein junger Imam hat er seine eigene Ansicht über die Vermittlung der wahren Religion unter jungen Muslimen.

    „Junge Leute sind empfänglich für neue Ideen und sie können sich auch leicht radikalisieren. Die Regierung und die islamische Vereinigung müssen sich stärker einsetzen, um zu vermeiden, dass solche jungen Menschen Gewaltangriffe zur Bedrohung der Nation und des Staats verüben. Dafür brauchen wir mehr islamische Institute und mehr islamische Bücher herausgegeben werden. Denn nur so können wir jungen Muslimen noch mehr Möglichkeiten zum Lernen geben und ihnen helfen, ihren Glauben und ihre Religiosität richtig zu leben."