China Xinjiang

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  • Altes Königreich Loulan
    2013-05-10    Quelle:german.china.org.cn    Autor:

    Li Pengfei untersucht die Ruinen der legendären Stadt Loulan, von der er und andere glauben, dass zahlreiche Schätze unter der Erde begraben liegen. Unterdessen berichtete die Guangzhou Daily, eine gemeinnützige Gruppe mit der Mission der "Bewahrung des nationalen Schatzes von Loulan" habe die Stadt am frühen Morgen des 27. Oktober verlassen, um sich auf den Weg in das verschwundene, doch einst blühende Königreich im chinesischen autonomen Gebiet Xinjiang der Uiguren zu machen.

    Jede Menge Rätsel

    Mit Loulan ist ein altes Königreich am westlichen Ufer des Lop Nur inmitten einer Wüste gemeint, doch es war einst das Zentrum einer Stadt, die um eine wichtige Oase herum blühte. Historische Aufzeichnungen um das 2. Jahrhundert vor Christus besagen, dass es bereits ein wichtiger Ort entlang der Seidenstraße war, und zu seinem Höhepunkt betrug die Population von Loulan über 50.000 Menschen.

    Das Bild heute ist völlig anders. Der Lop Nur, ein Salzwassersee, ist nach und nach ausgetrocknet. Der Lop Nur ist heute eine verbotene Zone für alle Lebensformen, und es gibt selten einen Grund für Besucher, dorthin zu gehen. Von dem verschwundenen Handelsdrehpunkt ist nur ein Haufen an Rätseln für die späteren Generationen übriggeblieben. Vor rund hundert Jahren wurden endlich Spuren von Loulan entdeckt, als der schwedische Entdecker Sven Hedin auf die Ruinen einer alten Stadt stieß, die großenteils von Wüstensand begraben war.

    Loulan wiederauferstanden

    Das Guangzhouer Team erreichte die Station für Kulturrelikte Loulans am 29. Oktober nach einer langen Reise von 5000 Kilometern. Nur vier Chinesen arbeiten an dem abgelegenen Ort vollzeitig, einzig dafür, die Kulturrelikte zu bewahren. Der Ort ist nahezu unbewohnbar, und die Vollzeit-Bewacher erleben die Bitterkeit von Einsamkeit. Keine Bewohner oder Fahrzeuge kommen in die scheinbar endlose Wüste. Selbst der heulende Wind kann in dieser ausgestorbenen Gegend eine Art Gefährte sein. "Einige Neuankömmlinge gehen direkt wieder, nachdem sie bloß eine Nacht hier verbracht haben", erzählt Cui Yousheng, einer der vier Bewacher.

    Der Sommer ist extrem hart: Die Oberflächentemperatur kann bis auf 80 Grad Celsius steigen, was die tapferen Vier zwingt, sich in die rauen Bedingungen einer kühleren unterirdischen Höhle zu begeben. Um sich vor Räubern zu schützen haben sie einige scharfe und schwer sichtbare Nägel in den Weg zur Ausgrabungszone gelegt, um sicherzustellen, dass Motorräder oder Autos, die versuchen, in die Zone zu kommen, entdeckt werden oder nicht mehr fahren können.