China Xinjiang

中文 丨  English 丨  Deutsch 丨  日本語 丨  Français 丨  Русский

  • 1
  • 2
  • 3
  • Startseite
  • Aktuelles
  • Bilder
  • Xinjiang ABC
  • Videos
  • Empfehlungen
  • Aral – Wo der Geist der 359. Brigade weiterlebt
    2014-07-23    Quelle:CRI    Autor:

    Treppen zum „Brigade 359-Gedenkmuseum"

    An der westlichen Grenze des riesigen Xinjiang liegt das Regierungsbezirk Aksu. Der Name der Stadt stammt aus dem türkischen und bedeutet „weißes Wasser" – dieses fließt durch den Tarim-Fluss. Wie im Rest des Uigurischen Autonomen Gebiets Xinjiang ist auch in Aksu die Landwirtschaft das Fundament des täglichen Lebens. Und auch hier, zwischen der Taklamakan-Wüste und dem Tianshan-Gebirge ist der Einfluss des Produktions- und Aufbaukorps (PAK) nicht zu übersehen, vor allem im rund 300 Kilometer von der kirgisischen Grenze entfernten Aral.

    Skulpturen stellen die Geschichte der 359. Brigade nach

    Ursprünglich ein kleines Dorf und chinesische Militärgarnison, entwickelte sich Aral zu einem der erfolgreichsten Projekte des PAK – allen voran dank der 359. Brigade der achten Marscharmee. Die Verdienste dieser ganz besonderen Brigade werden in dem 2009 eröffneten „Brigade 359-Gedenkmuseum" in Aral gewürdigt. Das moderne Gebäude, von einem französischen Designerstudio entworfen, bietet auf rund 7000 Quadratmetern Fläche chinesische Geschichte zum miterleben. In den Ausstellungsräumen können Besucher die gesamte Entwicklung der „359." bis in die Neuzeit anschaulich nachverfolgen.

    Skulpturen stellen die Geschichte der 359. Brigade nach

    Bereits vor der Erschließung der kargen Wüstengebiete um Aral hatte die Brigade eine bewegende Geschichte hinter sich. Im zweiten sino-japanischen Krieg haben die Soldaten der 359. durch ihre Urbarmachung des Brachlandes in Nanniwan in der Provinz Shaanxi entscheidend dazu beigetragen, dass die Wirtschaftsblockade der japanischen Aggressoren durchbrochen werden konnte. Es war vor allem dieser Einsatz, der den „Geist der 359." begründet hat.

    Skulpturen stellen die Geschichte der 359. Brigade nach

    1959 schließlich landete die Brigade in Aral. Seitdem sind in der Region mehr als 1,2 Mio. Mu (800 km²) Land urbar gemacht worden – und somit die größte urbanisierte Wüstenregion der Welt entstanden. In dem Gedenkmuseum sind Hunderte Originalstücke aus Kriegszeiten und der darauffolgenden Urbanisierung ausgestellt. Neben Waffen und Geschützen gibt es also auch traditionelle Pflüge, Mahlsteine, Werkzeuge, und sogar ein begehbares Sandsteinhaus aus den Anfangszeiten der Brigade in Aral zu bewundern – der Geist der 359. lebt hier weiter.

    Soldaten der Brigade trotzten den widrigsten klimatischen Bedingungen

    Alter Transportwagen der Brigade

    Erste-Hilfe-Tasche

    Wüstengebiet um Aral vor der Urbanisierung