China Xinjiang

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  • Sitten und Gebräuche der Xibo-Nationalität
    2013-02-28    Quelle:CRI    Autor:

    Angehörige der Xibo-Nationalität leben hauptsächlich in den chinesischen Provinzen Liaoning, Jilin und Heilongjiang und auch im Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang. Sie haben eine eigene Schrift und eine eigene Sprache. Die Xibo-Schrift wurde im Jahr 1947 auf der Basis der Sprache der Mandschuren gebildet. Die meisten Xibo verstehen Chinesisch, manche Xibo in Xinjiang sprechen noch Uigurisch und Kasachisch.

    Bis heute pflegen die Xibo die alte Tradition des Bogenschießens. Ein Junge, der gut im Bogenschießen ist, wird von den Mädchen sehr begehrt. Als eine traditionelle Art des Breitensports veranstalten die Xibo zu Festen Vorführungen und Wettbewerbe im Bogenschießen.

    Die Xibo, insbesondere die nach Xinjiang umgesiedelten Xibo, sind erfolgreich im Anbau von Agrarprodukten wie Weizen, Wasserreis, Mais, Sonnenblume, Zuckerrübe und Baumwolle.

    Zu traditionellen Festen der Xibo gehören das Frühlingsfest, das Totenfest, das Drachenbootfest, das Fest des Umzugs in den Westen und auch das sogenannte Anschwärzen-Fest.

    Am 16. Tag des ersten Monats nach dem Bauernkalender hatten früher die Xibo die Tradition, anderen anzuschwärzen. Dies entwickelt sich zu dem heutigen Anschwärzens-Fest. Die Kinder und Jungendlichen beschmutzen mit dreckigen Putzlappen die Menschen, die sie treffen. Die angeschwärzten Menschen sind natürlich nicht verärgert. Im Gegenteil, sie glauben, dies werde Glück bringen. Früher glaubte man, wenn jemand angeschwärzt wurde, würde das Getreide nicht von Flugbrand befallen. Heutzutage steht der Spaß im Vordergrund.

    Vor mehr als 240 Jahren ließ der Kaiser der Qing-Dynastie mehr als 3.000 Xibo von Nordostchina nach Xinjiang im Nordwesten Chinas umsiedeln. Die Menschen bekamen die Aufgabe, die Grenze Chinas im Westen abzusichern. Um dieser Umsiedlung zu gedenken, versammeln sich die heutigen Xibo am 18. Tag des vierten Monats nach dem Bauernkalender in festlicher Kleidung. Sie erinnern sich an die Umsiedlung ihrer Vorfahren. Verschiedene Sportwettkämpfe wie Ringen, Bogenschießen und Pferdrennen werden veranstaltet. Dieser Tag wird Fest des Umzugs in den Westen genannt.