China Xinjiang

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  • Das Kurban-Fest in Xinjiang
    2013-05-03    Quelle:CRI    Autor:

    Das Kurban-Fest ist ein traditionelles islamisches Fest in Xinjiang. Moslems verschiedener Nationalitäten singen und tanzen in festlicher Kleidung und feiern ihr Kurban-Fest.

    Xinjiang ist seit langem ein Ort, wo viele nationale Minderheiten anzutreffen sind. Dort leben mehr als 1,1 Millionen Moslems, die über die Hälfte der Gesamtbevölkerung in Xinjiang ausmachen. Jedes Kurban-Fest beschert den dort wohnenden Menschen der uigurischen, kasachischen, kirgisischen und einiger weiteren Nationalitäten drei gesetzliche Feiertage.

    Lammfleisch ist für das Kurban-Fest unentbehrlich. Zudem werden den Gästen Nüsse und Kuchen angeboten. Es ist Aufgabe der moslemischen Frauen, Nüsse und Kuchen zu kaufen. In einem Supermarkt in Xinjiang trafen wir die Uigurin Hajargul beim Einkaufen fürs Kurban-Fest. Sie sagt:

    "Zum Kurban-Fest brauchen wir heute nicht mehr so viel vorbereiten wie früher. Wir können jetzt alles im Supermarkt kaufen. Früher mussten wir fast alles selbst zubereiten. Der Supermarkt hat ein großes Sortiment und die Waren dort sind auch nicht teuer. So können wir viel Zeit und Arbeit sparen. Die Vorbereitungen sind nicht mehr so anstrengend wie früher."

    Reyimjan ist ein Obsthändler in Xinjiang. Auch er hat sich auf das Kurban-Fest gut vorbereitet. Er sagt:

    "Ich verkaufe schon seit 20 Jahren Obst. Dank der Verbesserung der Haltbarkeit und der größeren Auswahl an Obstsorten kann man nun immer mehr Früchte auf dem Markt finden. Früher war das nicht so. Als Händler kontrolliere ich die Qualität der Früchte, die ich verkaufe, sehr genau."

    In den letzten Jahren sind nicht nur typische Spezialitäten aus Xinjiang wie Rosinen oder Dörrpflaumen sehr gefragt, sondern auch die Pampelmuse aus der südostchinesischen Provinz Fujian. Auf dem Markt findet man heute auch Äpfel aus der ostchinesischen Küstenstadt Yantai und die Longan-Frucht aus dem südchinesischen Autonomen Gebiet der Zhuang-Nationalität Guangxi.

    Am frühen Morgen des Kurban-Festes müssen sich die Moslems zuerst baden und schön anziehen, bevor sie in die Moschee zum Gottesdienst gehen. Danach gratulieren sie sich gegenseitig und besuchen den Friedhof, um der verstorbenen Familienangehörigen zu gedenken. Danach gehen sie nach Hause, wo die ganze Familie zusammen feiert, oder sie besuchen Freunde und Verwandte.

    In Xinjiang ist das Kurban-Fest nicht nur ein großes Fest für Moslems, sondern auch für andere Nationalitäten wie die Han-Chinesen und die Mongolen, die mit den Moslems zusammen wohnen.

    Nasir ist schon 79 Jahre alt. Er ist mit seinem heutigen Leben sehr zufrieden. Er sagt:

    "Als ich noch klein war, machte es mich glücklich, wenn ich etwas Gutes zu essen bekommen habe. Damals war das Leben nicht so bequem wie heute. Es war schwer, Fleisch und Obst zu bekommen. Wenn wir jetzt Fleisch essen möchten, können wir es sofort kaufen. Zum Kurban-Fest trägt die ganze Familie bei. Er freut mich sehr, zum Fest meine Kinder und Enkelkinder zu sehen. Ich wünsche mir, dass ich auch im kommenden Jahr gesund sein werde."