China Xinjiang

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  • Baihaba -- ein Goldenes Märchenland in Xinjiang
    2015-04-03    Quelle:chinapictorial.com.cn    Autor:

    Baihaba ist ein Dorf am Ufer des Grenzflusses Haba zwischen China und Kasachstan innerhalb der Gemeinde Tiereketi des Kreises Habahe im Autonomen Uigurischen Gebiet Xinjiang, 31 km östlich des Kanas-Sees und 33 km westlich des Naren-Graslands. Baihaba wird auch als das 1. Dorf am nordwestlichsten Rand Chinas bezeichnet. Die Dorfbewohner sind neben Kasachen Hatu, ein mongolischer Stamm. Die Hatu sind seit Generationen als Hirten hier ansässig und leben mit den Kasachen harmonisch zusammen. Sie sind fromme Anhänger des Lamaismus und sprechen Turkisch und Mongolisch.
    Die Hatus wohnen in den Holzhütten, die einen europäischen Baustil aufweisen. Fast jede Holzhütte hat ein Spitzdach, das als Lagerraum dient. Hier werden trockenes Futter und auch Lebensmittel aufbewahrt. Da es hier im Winter sehr kalt ist, hat jede Hirtenfamilie einen Kang (aus Ziegeln gemauerte heizbare Schlafbank), der mit einer bestickten Filzunterlage bedeckt wird. An den vier Seiten der Hüttenwände sieht man Filzteppiche, die ebenfalls mit Stickmustern verziert sind. Im der Mitte liegt ein Ofen zum Kochen und zur Heizung für den Winter. 
     
    Wenn man im Herbst hierherkommt, fühlt man sich wie in einem goldenen Märchenland: Am frühen Morgen steigt der Rauch des Herdfeuers in engen Spiralen in die Höhe. Nach dem Sonnenaufgang sieht man deutlich Viehherden auf dem Grasland in der Umgebung des Dorfes weiden und in der Ferne dichte  Birken- und Fichtenwälder, die grünen Fichtennadeln und die gelben Birkenblätter bilden einen starken Kontrast. Das ganze Gebiet sieht wie ein Ölbild aus. Deshalb übt die Herbstlandschaft in Baihaba eine große Anziehungskraft auf Touristen und Fotografen aus. Der Winter kommt in Baibaha sehr früh. Ende September fällt die Temperatur bei Nacht unter Null und es beginnt zu schneien. Wenn man zu dieser Jahreszeit hierher kommt, kann man nicht nur die faszinierende Winterlandschaft bewundern, sondern auch verschiedene Wintersportarten wie Eis- und Skilauf betreiben. In den letzten Jahren erlebte der Tourismus in Baihaba eine schnelle Entwicklung. Heute sieht man in diesem Dorf viele private Herbergen und Restaurants. Touristen können hier nicht nur die Sitten und Gebräuche der örtlichen Einwohner kennenlernen, sondern auch islamische Speisen wie „Gegrillter Hammel“, „Feuertopf“, „Hammelfleisch am Spieß“, „Duftende Hühnerwürfel mit Paprikaschoten“ und „Suppe aus Innereien von Rind und Hammel“ probieren. Darüber hinaus können sie auch auf einem Pferd oder Kamel reiten.