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Xinjiang: Militante Islamisten wollen selbst das Lachen verbieten
2014-04-10        Quelle:  german.china.org.cn        Autor:  

Der Vorsitzende der autonomen uighurischen Region Xinjiang, Nur Bekri, hat sich in einem gestern in der Xinjiang Daily erschienen Artikel dafür ausgesprochen, den „Tumor“ des Extremismus in der Region auszumerzen. Militante Islamisten würden sogar versuchen, das Lachen bei Hochzeiten und das Weinen bei Beerdigungen zu verbieten, so Bekri.

In seinem Artikel schwor Bekri, dem religiösen Fanatismus Einhalt gebieten zu wollen. Er schrieb, dass Separatisten, Terroristen und religiöse Extremisten in den letzten Jahren versucht hätten, den Wohlstand und die Stabilität der Region Xinjiang durch terroristische Aktivitäten zu stören. Diese Fanatiker seien von religiösem Extremismus getrieben, und ihre Terroraktionen würden nur dadurch möglich, dass sie den Glauben speziell von „(…) jungen Menschen, die noch nicht viel von der Welt gesehen haben“ ausnutzen, so Bekri.

„Um die Gläubigen zum Fanatismus anzustacheln und sie zu kontrollieren, haben diese Extremisten die religiösen Lehren bis zur Unkenntlichkeit verunstaltet. Sie verbreiten ketzerische Irrlehren, wie zum Beispiel ‚die Märtyrer des Glaubenskrieges kommen in den Himmel‘, ‚einen Ungläubigen zu töten ist mehr wert als 10 Jahre Frömmigkeit‘ und ‚im Himmel kriegt man, was immer man sich wünscht‘“, schrieb Bekri.

Mit diesen und ähnlich wahnsinnigen Aussagen versuchten die Extremisten, einfache Gläubige für den Dschihad, den heiligen Krieg, zu gewinnen, um sie in Selbstmord- und anderen Terroranschlägen verheizen zu können. Diejenigen, die sich von den Fanatikern blenden lassen, würden zu Figuren in einem politisch motivierten Plot, so Bekri.

Der Vorsitzende von Xinjiang beschrieb die religiösen Fundamentalisten als einen „Tumor“, der die gesamten Region bedrohe, und er zitierte in diesem Zusammenhang auch den Anschlag in der Stadt Kunming, bei dem im letzten Monat 29 Menschen von messerschwingenden Extremisten getötet und weitere 143 verletzt worden waren. Es gebe Beweise, dass die Tat von Terroristen aus Xinjiang geplant und ausgeführt worden sei. Die Brutalität der Täter zeige deren Unmenschlichkeit ganz deutlich, so Bekri weiter.

Die Extremisten würden dabei versuchen, Gläubige gegen Anhänger anderer Religionen oder Atheisten aufzuhetzen und bezeichnen alle, die nicht ihrem Glauben anhängen, als „Abschaum“. Sie fordern, dass die Religion über allem anderen stehen müsse und wollen eine rein islamische Gesellschaft, fügte Bekri hinzu. Dabei gingen sie sogar so weit, den Gläubigen das Fernsehen zu verbieten. Auch das Radiohören und Zeitunglesen sei ihnen verboten, und das Lachen während Hochzeiten oder das Weinen während Beerdigungen. Unter ihrer Herrschaft müssten sich alle Männer Bärte wachsen lassen – und alle Frauen müssten eine Burka tragen.

Nur Bekri gab außerdem an, dass die Extremisten gefordert hätten, dass alle in Xinjiang hergestellten und verkauften Nahrungsmittel, Medikamente und Kosmetika absolut „halal“ (koscher, rein) sein müssten. Damit wollen sie auch den Gedanken in den Vordergrund rücken, dass alle anderswo produzierten Produkte automatisch „unrein“ seien, erklärte Bekri.

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