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Die Korla-Klinik der zweiten Division des Produktions- und Aufbaukorps Xinjiang
2014-09-19        Quelle:  CRI        Autor:  

Korla ist eine Stadt im Zentrum des Uigurischen Autonomen Gebiets Xinjiang in Nordwestchina. Sie ist Hauptstadt des Mongolischen Autonomen Bezirks Bayingolin. Korla ist eine wichtige Stadt auf der früheren Seidenstraße. Ihre Spezialität, die Korla-Birnen, sind in ganz China bekannt. Heute werden wir Ihnen jedoch keine Birnen mitbringen, sondern ein lokales Krankenhaus besuchen. Die Korla-Klinik der zweiten Division des Produktions- und Aufbaukorps Xinjiang bietet Einwohnern verschiedener Nationalitäten gesundheitliche Versorgung.

Die Vorgängerin der Korla-Klinik der zweiten Division des Produktions- und Aufbaukorps Xinjiang, die Volksklinik Nr. 4 des Mongolischen Autonomen Bezirks Bayingolin, wurde 1974 gegründet. 1981 wurde das Krankenhaus von der zweiten Division des Produktions- und Aufbaukorps Xinjiang übernommen. Jetzt stehen der Klinik mehr als 600 Ärzte und Krankenschwestern für 800 Betten zur Verfügung. Die Abteilungen für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Gynäkologie und Urologie sind im autonomen Bezirk sehr bekannt.

Doch aller Anfang ist schwer. Der Direktor der Klinik, Pan Jiefeng, erzählt uns über die harten Zeiten der Einrichtung:

„Ich kam 1990 in die Klinik. Damals war sie nur ein Gebäude aus Rohziegeln. Im Winter wurden die Zimmer nur mit einer Heizwand erwärmt. Damals waren die Bedingungen wirklich schwer. Die Ärzte und Krankenschwestern mussten jeden Tag den Ofen der Heizwand anfeuern, nachdem sie aufgestanden waren."

Am Anfang hatte die Klinik nur vier Abteilungen. Jetzt sind es 21 Abteilungen mit 400 modernen medizinischen Anlagen im Wert von 100 Millionen Yuan RMB. Direktor Pan zufolge war die Entwicklung nur durch die Unterstützung der lokalen Regierung und des Produktions- und Aufbaukorps möglich.

„Die zweite Division des Produktions- und Aufbaukorps ist unser größter Geldgeber. Auch die lokale Regierung bietet uns Hilfsgelder an. Beides ergänzt sich."

Mit der Entwicklung in den vergangenen Jahren hat die Klinik nach und nach das Vertrauen der lokalen Einwohner gewonnen. Halu Hawua Gulis Mutter leidet an erhöhtem Blutdruck und Magenschmerzen. In der Klinik kümmern sich die Ärzte sehr gut um sie. Dazu Halu Hawua Guli:

„Meine Mutter wird seit vier Tagen in der Klinik stationär behandelt. Wir sind zum ersten Mal hier. Die Ärzte hier sind sehr nett. Wir haben eine Krankenversicherung. Von den Kosten in Höhe von 100 Yuan können wir uns 40 Yuan zurückzahlen lassen. Wir können die Kosten ertragen."

In Xinjiang leben verschiedene Nationaltäten zusammen. In jeder Abteilung der Klinik gibt es Ärzte und Krankenschwestern von nationalen Minderheiten. Der 28-jährige Uigur Yasen Rahman ist zurzeit medizinischer Praktikant in der Abteilung für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Nach seinem Studium an der Lanzhou-Universität ist er nach Xinjiang zurückgekehrt.

„Ich kann selbständig Patienten mit unkomplizierten Krankheiten behandeln. Manchmal arbeite ich auch mit erfahrenen Ärzten zusammen und helfe den Han-Ärzten, die Krankengeschichten der uigurischen Patienten zu übersetzen. Inzwischen kommen immer mehr Angehörige von nationalen Minderheiten zu uns. Meine Heimat Qarqan liegt 780 Kilometer von hier entfernt, aber meine Eltern und ihre Nachbarn gehen auch gerne hier zum Arzt."

In der Klinik teilen sich Patienten der Han und der nationalen Minderheiten die Krankenzimmer. Das Personal und die Patienten gehen sehr harmonisch miteinander um. Viele Patienten und ihre Angehörigen können Chinesisch sprechen, deshalb ist die Kommunikation nicht so schwer. Der umfassende medizinische Betreuungsservice hat die Korla-Klinik der zweiten Division des Produktions- und Aufbaukorps Xinjiang zu einer vertrauenswerten Klinik im Autonomen Bezirk gemacht.

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