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Bei Terroranschlag in Xinjiang werden 37 Zivilisten getötet und 13 verletzt
2014-08-04        Quelle:  german.china.org.cn        Autor:  

Insgesamt 37 Zivilisten seien am Montag im Bezirk Shache in der Präfektur Kashgar in der im Nordwesten Chinas gelegenen Autonomen Region Xinjiang Uigur getötet und weitere 13 verletzt worden, sagten die Behörden am Sonntag.

Die Polizei hätte 59 Terroristen erschossen und weitere 215 verhaftet, sagte die Regionalregierung nach einem Treffen am Samstag unter dem Vorsitz von Zhang Chunxian, dem Sekretär des örtlichen Komitees der Kommunistischen Partei Chinas.

Über den Vorfall wurde ohne Angabe von Zahlen erstmals am Dienstag berichtet. Es wurde nur gesagt, Dutzende von Personen seien getötet worden.

Unter den Toten seien 35 Angehörige der Han und zwei Uiguren gewesen, sagte die Regierung.

Von den 31 an dem gewalttätigen Angriff beschädigten Fahrzeugen gerieten sechs in Brand.

Die Polizei stellte lange Messer, Äxte und terroristische Plakate mit dem Slogan "Heiliger Krieg" sicher.

Eine mit Messern und Äxten bewaffnete Bande hatte am Montag Morgen eine Polizeistation und ein Regierungsbüro in der Gemeinde Elixku angegriffen. Einige von ihnen zogen weiter zur nahegelegenen Gemeinde Huangdi und griffen auf ihrem Weg Zivilisten an und demolierten Fahrzeuge.

Die Verbrecher hätten auf der Bachu-Shache Straße auch Straßensperren errichtet und vorbeifahrende Fahrzeuge angehalten, bevor sie wahllos auf Reisende eingeschlagen und Zivilisten gezwungen hätten, sich ihrem Terrorangriff anzuschließen, berichtete die Polizei.

Untersuchungen hätten gezeigt, dass es ein Angriff gewesen sei, der von Terroristen von innerhalb und außerhalb Chinas gemeinsam "organisiert und geplant" worden sei, sagte die Regierung.

Als Anführer hinter dem Angriff wurde Nuramat Sawut aus der Gemeinde Elixku identifiziert, der enge Verbindungen zur terroristischen Organisation Islamische Bewegung Ostturkestan (ETIM) hat.

Sawut hat seit 2013 mit Ton- und Filmmaterial separatistisches Gedankengut verbreitet und religiösen Extremismus propagiert. In dieser Zeit hat er eine Terroristengruppe aufgebaut und ist ihr Anführer geworden.

Seit Anfang des heiligen islamischen Monats Ramadan hat sich die Gruppe mehrmals an entlegenen Plätzen getroffen, um Angriffspläne zu entwerfen und Werkzeuge für ihre gewalttätigen Aktionen vorzubereitet.

Zhang Chunxian sagte, die Terroristen würden gesetzmäßig bestraft, und jeder, der Verbrechen begehe, müsse zur Rechenschaft gezogen werden.

Am Freitag, zwei Tage, nachdem Extremisten den Imam von Chinas größter Moschee, Jume Tahir in Xinjiang, ermordet haben, hat die Polizei in der Präfektur Hotan neun mutmaßliche Terroristen erschossen und einen weiteren verhaftet.

In Shache hatte sich am 30. Dezember 2013 ein weiterer Terrorangriff ereignet, bei dem neun mit Messern bewaffnete Terroristen eine Polizeistation überfielen. Sie warfen Bomben und zündeten Polizeifahrzeuge an. Die Polizei hat acht der Terroristen erschossen.

Am 22. Mai forderte ein Angriff auf einen Markt in Urumqi, der örtlichen Hauptstadt, 31 Tote, 94 Personen wurden verletzt.

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