China Xinjiang
Startseite > Gesellschaft und Leben > Anti-Terror
Neun Terrorverdächtige in Xinjiang erschossen
2014-08-04        Quelle:  german.china.org.cn        Autor:  

Die Polizei der Präfektur Hotan im nordwestchinesischen Autonomen Gebiet Xinjiang hat am Freitagnachmittag neun Terrorverdächtige erschossen. Die Polizei war am 27. Juli auf die Spur der in China gesuchten Terrorgruppe gestoßen und konnte ihre Mitglieder identifizieren. An der anschließenden Suche nach den Terroristen beteiligten sich tausende Freiwillige aus der Zivilbevölkerung.

Die Terrorverdächtigen waren am Freitag um 12:15 Uhr Ortszeit in einem Kornfeld nahe der Gemeinde Purgakqi im Landkreis Karakax gesehen worden. Mit der Hilfe von über 30.000 Freiwilligen konnte die Polizei die Verdächtigen, die sich als bald in einem verlassen Landhaus verschanzt hatten, umzingeln. Die Terrorverdächtigen widersetzten sich der Verhaftung und warfen Sprengkörper in die Menge – verletzt wurde aber niemand. Die Polizei eröffnete daraufhin das Feuer.

Die Regierung von Xinjiang hatte im Mai 2013 eine Anti-Terror-Kampagne gestartet, nachdem bei einem Anschlag in der Provinzhauptstadt Ürümqi 39 Menschen getötet und weitere 94 verletzt worden waren. Ziel der Kampagne war es, Terrorverdächtige aufzuspüren und gegen den Extremismus vorzugehen.

Der Kampf gegen den Terror erwies sich jedoch bald als äußerst schwieriges Unterfangen, da es immer wieder zu schweren Zwischenfällen kam. So wurde beispielsweise am Mittwoch Jume Tahir, der Imam der größten Moschee Chinas, von Extremisten ermordet, was in der Bevölkerung zu erheblichen Spannungen führte. Zuvor waren schon am Montagmorgen Dutzende Uiguren und Han-Chinesen getötet oder verletzt worden, als es im Landkreis Shache (Präfektur Kashgar) zu einem „organisierten und vorsätzlichen“ Angriff kam, bei dem ein mit Messern und Äxten bewaffneter Mob eine Polizeistation und Regierungsbüros in der Gemeinde Elixku attackiert hatte. Einige der Angreifer zogen danach noch in die nahegelegene Huangdi-Gemeinde weiter, wo sie Autos zertrümmerten und Zivilisten attackierten.

Die Polizei sah sich gezwungen, das Feuer zu eröffnen, wobei Dutzende Mitglieder des aggressiven Mobs getötet wurden.

Kooperation    |    Über uns    |    Kontakt mit uns
Copyright © Wuzhou Interkontinentale Kommunikation GmbH. Alle Rechte vorbehalten