China Xinjiang
Startseite > Gesellschaft und Leben > Anti-Terror
Xinjiang setzt Belohnung für Ergreifung von Terroristen aus
2014-08-05        Quelle:  german.china.org.cn        Autor:  

Seit Einführung der Anti-Terror-Kampagne im Mai dieses Jahres setzt die Regierung in Xinjiang hohe Belohnungen für sachdienliche Hinweise aus, die zur Verhaftung von Terroristen führen, und bittet die Mitbürger um ihre aktive Mithilfe.

Terroristen hatten bei ihrem letzen Kampf gegen die Polizei ein Gebäude in Flammen gesetzt.

Die Regierung des Chinesischen Autonomen Gebiets Xinjiang gab am vergangenen Sonntag bekannt, dass für die Teilnahme und Mithilfe, die zur Ergreifung von Terroristen in den Regierungsbezirken Karakax und Hotan führen, eine Belohnung von insgesamt 300 Millionen Yuan (48,6 Millionen US-Dollar) ausgesetzt wurde.

Am Freitag erfuhr die Polizei durch Hinweise, dass sich Mitglieder einer Terroristengruppe, die von Abudulrehman Abudulkerep angeführt wurde, in einem Maifeld in der Gemeinde Puqiakeqi versteckten.

Fünf Bewohner aus den naheliegenden Dörfern wurden darum gebeten, bei deren Ergreifung mitzuhelfen.

Berichten zufolge hatten die Terroristen einen Angriff auf einen lokalen Kindergarten geplant.

"Ich habe durch das Radio erfahren, dass sich in der Nähe Terroristen versteckten und die Polizei um die Mithilfe der Bürger bat", erklärt ein 59-jähriger Ortsansässiger namens Nurmemet. Daraufhin hätten er und sein Sohn sich der Suche angeschlossen.

"Die Belohnung hat für uns nie eine Rolle gespielt. Solange wir die Terroristen nicht aufspüren und ihnen das Handwerk legen, können wir nicht in Frieden leben", fügt er hinzu.

Um zehn Uhr morgens hätten etwa 120 mit Stöcken bewaffnete Dorfbewohner die Maisfelder in Ayagekudukela nach Verdächtigen abgesucht.

"Kurz nach Mittag hörte jemand aus meinem Dorf verdächtige Geräusche, als wir Teile der Felder abgesucht hatten, wo der Mais besonders hoch wächst. Dann ist etwas vor uns explodiert und in Rauch aufgegangen", berichtet Memetniyaz.

Ein Video vom 27. Juli zeigt eine Gruppe von mit Stöcken bewaffneten Uiguren aus den Regierungsbezirken Karakax und Hotan, die die Polizei tatkräftig unterstützt.

Die Dorfbewohner hätten die Verdächtigen daraufhin umzingelt und in Schach gehalten, bis die Polizei eintraf.
"Wir sind den Verdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei nicht von der Seite gewichen, obwohl wir wussten, dass sie Sprengkörper bei sich hatten und wir nur mit Stöcken bewaffnet waren."

Zhang Chunxian, Parteichef des Autonomen Gebiets Xinjiang teilte am Samstag mit, dass die Behörden sich in Bezug auf die Teilnahme des Volkes zur Bekämpfung des Terrorismus zuversichtlich zeigten.

Seit der Einführung der Anti-Terror-Kampagne im Mai dieses Jahres setzt die Regierung in Xinjiang hohe Belohnungen für sachdienliche Hinweise aus, die zur Verhaftung von Separatisten und Terroristen führen.

Kooperation    |    Über uns    |    Kontakt mit uns
Copyright © Wuzhou Interkontinentale Kommunikation GmbH. Alle Rechte vorbehalten