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Xinjiang - Heimat von Tanz und Gesang
2010-01-14 Quelle: CRI Autor:
Xinjiang ist in ganz China als "Heimat von Tanz und Gesang" bekannt. Die Region liegt im Zentrum zwischen dem europäischen und asiatischen Kontinent und ist einer der wenigen Landwege, der China mit Zentralasien beziehungsweise mit Europa verbindet. In Xinjiang treffen die östliche und die westliche Zivilisation zusammen, wodurch die in der Region vorherrschende einzigartige Kultur entstehen konnte. Gesang und Tanz nehmen in der lokalen Kultur von Xinjiang eine wichtige Stellung ein. Die in Xinjiang lebenden Uiguren und Kasachen sind beispielsweise bekannt für ihr Talent für das Singen und Tanzen.

Uiguren sind traditionell gute Sänger und Tänzer. "Sanam" etwa ist ein volkstümlicher Tanz der Uiguren. Als Unterhaltungstanz kann man "Sanam" allein, zu zweit, zu dritt, zu fünft oder in Gruppen aufführen. Der lebhafte Tanz kennt keine festen Regeln und wird deshalb von den Tänzern eher improvisiert vorgetragen. An Festtagen, etwa zu Hochzeiten oder bei einer Zusammenkunft von Verwandten und Freunden, ist der "Sanam" quasi Pflicht.
"Maxirap" ist das uigurische Wort für "Zusammenkommen". Diese Form der Zusammenkunft ist für die Uiguren gleichzeitig die Lieblingsform der gemeinsamen Unterhaltung. Zum Maxirap kommen die Uiguren entweder in einem Haus, Hof, Garten oder auf einem Platz im Freien zusammen. Der traditionelle uigurische Maxirap verläuft üblicherweise nach folgendem Schema: ein Sänger singt zunächst ein Eröffnungslied, anschließend spielt das Orchester Tanzmusik. Im Takt der Musik tanzen die Teilnehmer mehrere Runden. Es folgen dann vielfältige Unterhaltungsaktivitäten, zum Beispiel eine besonders künstlerische Form des Einschenkens von Tee oder das Vortragen von Gedichten.